1.
Behringer Virtualizer - vor 6 Monaten
Erwerb Jahr : 2002
Bewertung :
Effektgerät für den Low-Budget-Bereich.

Höhe und Tiefen am Gerät regelbar

Kostengünstig

Internes Netzteil

Sehr umständliche Bedienung

Kein Tap-Tempo

Keine 2 getrennten Engines

Schlechte Klangqualität / Rauschen

nur kürze Delay-Zeiten möglich
Leider ist die Bedienung sehr umständlich. Um vernünftig mit dem Gerät arbeiten zu können muss man das Handbuch zur Hand oder zumindest die Gehäuseoberseite im Blick haben, da dort eine Parametertabelle aufgedruckt ist. Ansonsten weiss man überhaupt nicht welchen Parameter man verändern muss bzw. was dadurch passiert. (Es sei denn man lernt es auswendig.) Dass ist sehr unpraktisch, ein intuitives Arbeiten ist daher mit dem Teil nicht möglich. (Ich weis nicht, ob es über die Computer-Software besser funktioniert. Habe sie bis jetzt auf noch keinem Windows-XP-System zum laufen bekommen.) Des weiteren fehlt eine Tap-Tempo-Funktion und die Delay-Speicher-Zeiten sind sehr kurz.
Es sind zwar angeblich zwei sogenannte "Effekt-Engines" in dem Gerät verbaut, diese sind aber nicht voneinander unabhängig programmierbar. Man kann nur vorprogrammierte Effekt-Kombinationen auswählen, und diese nur mit einem jewails voreingestelletn Routing, d.h. entwetder in Reihe oder Parallel. Und dann auch nur Mono. Eigendlich hatte ich es mir so gedacht, dass ich z.B. eine "Engine" als Vocal-Hall verwende und mit der anderen ein paar "Special-Effekts" einbauen bzw. experimentieren kann, wie z.b. Delay oder Pitch-Shift. Daher war das Gerät leider ein totaler Fehlkauf. Hätte ich mich vorher besser informieren müssen.
Das Gehäuse ist reiner Verpackungs-Schwindel. Hatte das Teil mal aufgeschraubt und konnte kaum glauben dass so eine kleine SMD-Platine in einem so riesigen Geäuse verpackt wurde.
Das relativ laute Rauschen des Gerätes sollte ich vieleicht auch noch erwähnen. Aber das scheint für diesen Hersteller wohl normal zu sein.
Bin mittlerweile umgestiegen auf ein Lexicon MX-200. Ist zwar auch Low-Budget aber für ne Party-Rock-Coverband wie in meinem Fall um ein vielfaches besser geeignet. (Tap-Tempo, 2 komplett getrennte Engines, variables Routing, intuitive Bedienung) Und ist auch nicht so viel Teurer.
Fazit: Das Gerät dient mittlerweile als Hall-Gerät fürs Drumset. Einmal richtig eingestellt und dann nicht zu laut aufgedreht, dann gehts einigermaßen. Deshalb einen Bewertungspunkt. Würde mir das Teil nicht noch mal kaufen. Wenn mal etwas mehr Geld übrig ist, fliegts warscheinlich ganz raus.